Samstag, 14. Juli 2018

Die sieben Kreise der Hölle

"Die sieben Kreise der Hölle"
von Uwe Wilhelm
"Die sieben Kreise der Hölle" ist ein Thriller von Uwe Wilhelm, der es in sich hat. Denn bereits im ersten Teil der Trilogie mit dem Titel "Die sieben Farben des Blutes" hat die Berliner Staatsanwältin Helen Faber versucht, den Drahtziehern eines Kinderschänderrings beizukommen und ihren eigenen Chef an den Pranger gestellt. Nun schlägt die mit einflussreichen Männern gut bestückte Organisation zurück, und noch ehe es sich die toughe Juristin versieht, werden ihre beiden Töchter entführt. Eine kaltblütige Rache, die sie in die Knie zwingen soll. Doch trotz eines enormen emotionalen Drucks gibt Helen Faber nicht auf und beginnt mit einer Jagd, die es in sich hat.

Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Montag, 9. Juli 2018

Kriminell gute Strandlektüre

Wie in jedem Sommer habe ich eine Woche an der Ostsee verbracht, um neben einer ausgiebigen Fahrt auf dem Schiff auch erholsame Stunden am Strand zu genießen. Dazu hatte ich nicht nur ausreichend Sonnencreme im Gepäck, sondern auch zwei Krimis, deren Klappentexte vielversprechend waren. Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Denn während mich der in Schweden spielende "Sommernachtstod" mit seiner düsteren Atmosphäre und seinem nervenaufreibenden Plot nicht mehr in Ruhe ließ, sorgte die toughe Staatsanwältin Rachel Eisenberg in "Eifersucht" dafür, dass ich gefangen in einem überaus kniffligen und rätselhaften Fall fast noch das Baden vergaß.

Zwei völlig unterschiedliche Krimis, bei denen sich das Lesen lohnt. Meine ausführliche Meinung dazu findet ihr unter folgenden Links:

Samstag, 23. Juni 2018

Falsche Freunde

"Eiskalte Freundschaft"
von Laura Marshall
Wer kennt es nicht. Eine Freundin, die sich als Lügnerin entpuppt und plötzlich nichts mehr von einem wissen will. Kein Einzelfall und doch bei weitem nicht so schlimm, wie eine Freundin, die zur ärgsten Feindin wird, weil sie dich gnadenlos schikaniert und mobbt. Und das nur, um in einer Clique mit anderen Mädchen besser dazustehen. Ein brisantes Thema, das die britische Autorin Laura Marshall in ihrem Thriller aufgegriffen hat und mit einem dazu passenden Geschehen erschreckend real in Erscheinung setzt.

Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Vergangene Schuld

"Ich räche dich"
von Mark Hill
Sie kommen vorzeitig aus dem Urlaub zurück und finden zwei Fremde in ihrer Küche vor. Eine merkwürdige Situation, die schnell eskaliert und tödlich für die Hausbesitzer ist. "Ich räche dich" von Mark Hill ist der zweite Fall für den britischen Detective Ray Drake, der genau wie die Mörder, die er jagt, ein düsteres Geheimnis in sich birgt. Und auch ihn droht die Vergangenheit zu zerstören, was er mit aller Macht zu verhindern sucht. Ein düsterer Thriller, der in menschliche Abgründe blicken lässt und angenehm realistisch und wendungsreich in Erscheinung tritt.



Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Sommer, Sonne, Mordgelüste


Der Sommer beginnt und mit ihm eine Jahreszeit, in der Verbrechen Hochkonjunktur haben. So wird es vor allem für Frauen gefährlich, während Diebstähle in Häuser unabhängig von der Wetterlage sind. Aber auch Fahrräder und Autos werden an warmen Sommerabenden heiß begehrt und wechseln schnell einmal ihren Chauffeur. Eine Tatsache, die sich in vielseitigen Krimis und Thriller widerspiegelt und dafür Sorge trägt, dass die Leser dieses Genres vor allem in den Sommermonaten bestens unterhalten werden.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Tatort Pfarrhaus

"Die Tote im Pfarrhaus"
von Ruth Rendell
Seit meinem ersten Buch von Agatha Christie liebe ich englische Krimis, obwohl sie eher gemütlich als superspannend sind. Dafür aber überzeugen sie mit psychologischer Raffinesse, lebendigen Figuren und akribisch geführten Ermittlungen. Bestandteile, die jeder Krimiliebhaber zu schätzen weiß. Vor allem, wenn er gerne an der Verbrecherjagd beteiligt ist.

"Die Tote im Pfarrhaus" von Ruth Rendell ist ein solches Buch, das trotz seines gemächlichen Verlaufs mit einem kniffligen Kriminalfall aufearten kann und interessante zwischenmenschliche Beziehungen in sich birgt. Ein lesenswerter und unterhaltsamer Roman für alle, die dem ländlichen Charme englischer Kleinstädte und ihrer Bewohner nicht widerstehen können und rätselhafte Mordermittlungen lieben.

Meine vollständige Meinung zum Buch findet ihr hier.

Montag, 11. Juni 2018

Was geschah in Afrika?

"Es geschah in dunkler Nacht"
von Jane Shemilt
Anna und Adam sind zwei engagierte Ärzte, die wenig Zeit für ihre Kinder haben. Ein Zustand, der sich ändern soll, als Adam das Angebot für ein Forschungsprojekt in Botswana erhält und Emma und die Kinder mitnehmen will. Doch anstatt in der Abgeschiedenheit Afrikas zusammenzurücken, geschieht etwas, das die Familie von einem Tag auf den anderen zerstört. Sam, ihr jüngstes Kind wird aus seinem Kinderbettchen entführt und alle Versuche ihn zu finden, bleiben ohne Erfolg. Ein schrecklicher Albtraum, der verpackt in einen subtilen Spannungsroman die Nackenhaare hochstehen lässt.

Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Unfall oder Mord?

"Madame le Commissaire und die
tote Nonne" von Pierre Martin
Unfall oder Mord? Eine Frage, die sich Kommissarin Isabell Bonnet stellt, als sie vor der Leiche einer toten Ordensschwester steht. Denn diese ist beim Kräutersammeln von den Klippen gestürzt und niemand hat gesehen, wie das dramatische Unglück geschehen ist. Und während die örtliche Polizei von Beginn an die Unfallvariante favorisiert, ist die versierte Ermittlerin überaus skeptisch und behält mit ihrem Mordverdacht recht. Ein wunderbar atmosphärischer Provence-Krimi, der mit einer charmanten Hauptfigur und einem kniffligen Fall überzeugt.

Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

Sonntag, 3. Juni 2018

Der Kreidemann

"Der Kreidemann" von C. J. Tudor
Wer kennt es nicht das Hüpfspiel Himmel und Hölle? Einfach mit einem Stück Kreide auf die Straße gemalt und schon geht es los mit dem Kinderspaß. Doch dass ein Stück Kreide auch sehr viel mehr anrichten kann, war vielen von uns bislang nicht bewusst. Erst die britische Autorin C.J. Tudor führt uns in ihrem Debüt-Thriller vor Augen, wie gefährlich harmlose Kreidezeichnungen sind, wenn ein perfider Mörder sie für seine Zwecke nutzt. Ein tolles Buch, das wunderbar kurzweilig und verwirrend unterhält.

Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.