Sonntag, 17. Februar 2019

Mörderhaus

Coverbild Mörderhaus
"Mörderhaus"
von Vanessa Savage
Der Statiker Patrick verwirklicht seinen lang gehegten Traum, als er mit seiner Frau Sarah und den beiden Kindern Mia und Joe in das Haus seiner Kindheit zieht. Idyllisch gelegen am Meer bietet es ausreichend Platz, um für immer in seinen Mauern glücklich zu sein. Lediglich die Tatsache, dass es 15 Jahre zuvor zum Schauplatz eines bestialischen Dreifachmordes geworden ist, hat Patrick bei seinem Kauf bewusst verdrängt. Ein Fehler, wie sich bald herausstellen wird. Denn kaum sind sie dort eingezogen, geschehen merkwürdige Dinge und schon bald weiß niemand mehr, wem er noch trauen kann oder auch nicht. So beobachtet ein Fremder heimlich das Haus, während stumme Anrufe und anonyme Geschenke an der Tagesordnung sind und Patrick plötzlich immer seltsamer wird.

Meine vollständige Meinung zu dem gruseligen Psychothriller findet ihr hier.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Eine neunmalkluge Hobbydetektivin

Cover von Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet bei audible
"Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet"
von Alan Bradley auf audible
Detektive gibt es wie Sand am Meer. Nehmen wir nur einmal Sherlock Holmes, der gemeinsam mit seinem Freund Watson jeden noch so kniffligen Fall zu lösen verstand oder Miss Marple, die in hohem Alter auf Mörderjagd ging. Und wer kennt sie nicht "Die Drei Fragezeichen", die stets mit ihren Visitenkarten in der Hand, den kalifornischen Ordnungshüter mit viel Geist und Witz zur Seite stehen. Genau, wie sie, setzt auch Flavia de Luce ihre kleinen grauen Zellen dazu ein, diversen Verbrechern das Handwerk zu legen. Eine neunmalkluge Elfjährige, die gemeinsam mit ihrem Vater, dem Colonel Haviland de Luce und ihren zwei verhassten Schwester Ophelia und Daphne auf dem Familiensitz Buckshaw, unweit der Ortschaft Bishop's Lacey lebt. Dort geschieht eines Tages ein seltsamer Mord, dessen Opfer im gut gepflegten Gurkenbeet liegt und der für die selbst ernannte Hobbydetektivin der Beginn einer ganzen Reihe an Mordermittlungen ist. 

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Dienstag, 12. Februar 2019

Blinde Rache

"Blinde Rache"
von Leo Born
"Blinde Rache" ist der Auftakt für Polizeioberkommissarin Mara Billinsky, die als Ermittlerin nicht den üblichen Klischees einer ehrgeizigen Polizistin entspricht. Denn ihr Äußeres erinnert an eine Punkerbraut, der man nur schwer vertrauen kann, während sich ihre Arbeitsweise weit entfernt von üblichen Normen und Regeln bewegt. Deshalb ist sie schon bald ein quälender Dorn im Auge ihres neuen Chefs, der ihr nicht ohne Hintergedanken einen aussichtslosen Mordfall überträgt. Doch kaum hat eigenwillige Ermittlerin erste Recherchen angestellt, steckt sie auch schon in einem Sumpf aus verschiedenartigen Verbrechen fest und setzt alles daran, diese zu klären.

Meine Meinung zu dem superspannenden Thriller findet ihr hier.

Freitag, 8. Februar 2019

Mörderische Vergangenheit

"Alles, was du fürchtest"
von Peter Swanson 
Eine junge Frau, ein traumatisches Erlebnis und ein undurchsichtiger Plot. Zutaten, die dafür sorgen, dass der Leser in Peter Swansons neuem Thriller lange Zeit an das Geschehen gefesselt wird. Denn wer kann schon in Ruhe schlafen, wenn er weiß, dass in der Nachbarwohnung ein Mord verübt worden ist und jeder der Täter sein kann. Wenn dann auch noch merkwürdige Dinge geschehen und man niemandem mehr trauen kann, ist der Nervenkrieg perfekt. Nur leider wird das gänsehauterregende Geschehen in "Alles, was du fürchtest" durch ein viel zu zeitiges Aufdecken der Hintergründe gestört, sodass der Spannungsbogen einen empfindlichen Knick erhält. Schade, von Peter Swanson sind wir Besseres gewöhnt.

Meine Meinung zu dem perfiden Psychospiel findet ihr hier.

Dienstag, 5. Februar 2019

Die Beobachterin

"Die Beobachterin"
von Caroline Eriksson

In jedem von uns steckt ein kleiner Voyeur, der sich für das Treiben seiner Mitmenschen interessiert. Das allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Denn wenn es erst einmal so weit ist, dass eine Person tagtäglich hinter dem Fenster steht und sich für gar nichts anderes mehr interessiert, ist das nicht normal. Wie bei der Hauptfigur in diesem Buch die von ihrem Mann getrennt in das Haus einer Freundin zieht und wie gebannt von den merkwürdigen Vorkommnissen in ihrer Nachbarschaft ist. Kein Wunder also, dass in ihrem Kopf ein wahres Horrorszenario entsteht und sie schon bald nicht mehr einschätzen kann, ob das stimmt, was sie zu sehen glaubt oder nicht.

Meine Meinung zu dem schwedischen Stalker-Thriller findet ihr hier.

Samstag, 2. Februar 2019

Der Verfolger

"Der Verfolger"
von John Katzenbach
Der perfide Rumpelstilzchenkiller, der bereits in John Katzenbachs "Der Patient" mit einem tödlichen Ultimatum für jede Menge Angst und Aufregung sorgte, ist erneut bei dem Psycho-therapeuten Frederick Starcks aufgetaucht. Und obwohl dieser inzwischen weiß, wer der Killer ist und warum ausgerechnet er bei seinen grausamen Plänen eine Hauptrolle spielt, ist ihm lange noch nicht klar, was er diesmal mit seinen undurchsichtigen Forderungen bezweckt. Eine neue Runde in einem gefährlichen Spiel nimmt ihren Lauf, in der alles anders ist, als es anfänglich scheint und es keinen Gewinner geben kann.

 Meine Meinung zu dem grausam erdachten Wettstreit um Leben und Tod findet ihr hier.

Montag, 28. Januar 2019

Nervennahrung


Sie beobachten und verfolgen, rächen und fürchten sich. Die Welt der Thriller ist hart und deshalb zeichnen sich Figuren oft durch ein starkes Nervensystem und psychopathische Neigungen aus. Nehmen wir nur einmal den Profikiller aus John Katzenbachs "Der Verfolger", der ohne Skrupel zu hegen perfide Spielchen mit seinen Opfern spielt oder der Serienmörder aus Leo Borns "Blinde Rache", der einen brutalen Mord nach dem anderen begeht. Aber auch ihre Gegenspieler, die in vielfältiger Weise als Kommissare, Detektive oder Psychologen in Erscheinung treten, stehen den Übeltätern in nichts nach und sorgen mit ihrer eigenwilligen Art und einem enormen Einsatz dafür, dass ihr frevelhaftes Tun bald ein Ende hat. Und dann gibt es da noch die Unscheinbaren und Stillen, die nicht minder gefährlich sind und heimlich hinter Fenstern und im Dunkeln beobachten, was in fremden Häusern geschieht. Sie alle sorgen mehr oder weniger dafür, dass der geschätzte Thrillerleser fesselnd unterhalten wird und regelmäßig seinen dringend benötigten Nachschub an Nervennahrung erhält.

Meine Meinung zu den vier völlig unterschiedlichen Thrillern und zu weiteren Büchern dieses aufregenden Genres findet ihr in den nächsten Wochen auf meinem Blog. Also schaut gerne vorbei und fürchtet euch nicht.