Die Leipziger Buchmesse ist ein Garant für tolle Lesungen, sodass sich der Bücher liebende Besucher gleich 4 Tage lang aus sage und schreibe 3.600 Veranstaltungen die zu seinen Vorlieben passende Buchvorstellungen auswählen kann. Mich hat diesmal neben unzähligen Krimilesungen vor allem das neue Buch mit dem Titel „KURT“ von Sarah Kuttner interessiert, in dem es um den viel zu frühen Tod eines Kindes und um die damit im Zusammenhang stehende Trauer geht. Schließlich ist die deutsche Fernsehmoderatorin, Autorin und Kolumnistin Sarah Kuttner bereits seit ihrer Zeit bei Radio Fritz und VIVA durch ihre scharfe Zunge, eine bis ins Detail gehenden Betrachtungsweise und ihren frischen Alltagshumor bekannt. Nun aber das schwierige Thema Trauerbewältigung. Ich war mir nicht sicher, ob die versierte Unterhaltungsikone hier ihre Balance bewahrt. Und tatsächlich wurde ich mit der Vorstellung eines Romans belohnt, der auf eine unverblümte Art feinfühlig geschrieben ist und trotz Ernsthaftigkeit einen passenden Humor nicht vermissen lässt.
Könnt ihr euch vorstellen, dass es eine Welt ohne Bücher gibt, dass niemand seine Geschichten erzählt und alle Buchstaben ausgestorben sind? Eine schreckliche Vision, die niemals wahr werden darf. Und genau aus diesem Grund habe ich meinen Blog ins Leben gerufen, um dem Büchersterben Einhalt zu gebieten und meine Lust am Lesen mit euch zu teilen.
Montag, 27. Mai 2019
Mittwoch, 22. Mai 2019
Mutter Seelen Allein
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"Mutter Seelen Allein" von Sabine Trinkaus |
Katharina lebt gemeinsam mit ihrem Mann Patrick und dem fünfjährigen Sohn Timo in einem wunderschönen Haus und könnte zufrieden und glücklich sein, wenn da nicht die Drohbriefe wären, die ihr Angst einjagen und der unbekannte Schreiber, der ihre heile Welt zu zerstören droht. Denn Schreckliches ist in ihrem früheren Leben geschehen, von dem niemand etwas weiß und das ihr nun zum Verhängnis werden kann. Deshalb kämpft Katharina mit allen Mitteln darum, den Schatten der Vergangenheit zu entfliehen und einer nicht wieder gut zu machenden Schuld, die sie einst ohne Skrupel zu hegen, auf sich geladen hat.
Meine Meinung zu dem spannenden und wunderbar undurchsichtigen Psychothriller findet ihr hier.
Samstag, 18. Mai 2019
Rachemädchen
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"Rachemädchen" von Phoebe Locke |
Wer kennt sie nicht, die Legende vom schwarzen Mann, der Kindern Angst einjagt und die bösen von ihnen entführt. Seit Jahrhunderten schon taucht er in Gruselmärchen, Kinderreimen und Sagen auf, wobei er ganz verschiedene Namen annimmt. Doch egal, ob er als großer, schwarzer, Schatten- oder Butzemann in Erscheinung tritt, eines ist immer gleich. Sind die Kinder nicht brav, werden sie verschleppt oder auch aufgefressen, je nachdem wie es ihm beliebt. Ein schauriger Mythos, den die britische Autorin Phoebe Locke nutzt, um mit ihm und einem wahren Verbrechen eine Geschichte zu erzählen, die schaurig und rätselhaft ist und auf der Angst vor dem schwarzen Mann basiert.
Meine Meinung zu dem geschickt inszenierten Psychospiel findet ihr hier.
Samstag, 11. Mai 2019
Kälter als die Angst
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"Kälter als die Angst" von Christine Drews |
Die Opernsängerin Carla Dellbrück wird nach einem Spaziergang brutal ermordet, während ihr Mann mit dem Rücken zum Fenster auf dem Laufband trainiert. Ein scheinheiliges Alibi, das niemand bestätigen kann. Deshalb dauert es nicht lange, bis Klaus Dellbrück als Hauptverdächtiger verhaftet wird, obwohl er beteuert, unschuldig zu sein. Kurz darauf zieht eine junge Frau mit ihren beiden Söhnen in die Wohnung der Dellbrücks ein und wird genau, wie die Opernsängerin zuvor mit seltsamen Drohbriefen terrorisiert. Gibt es da einem Zusammenhang zu der skrupellosen Tat oder haben die angsteinflößenden Kinderreime vielleicht gar nichts mit dem Mord an Carla Dellbrück zu tun? Charlotte Schneidemann und Peter Käfer ermitteln und kommen einem Killer auf die Spur, der noch lange nicht am Ende ist.
Samstag, 4. Mai 2019
Die stumme Patientin
"Die stumme Patientin" von Alex Michaelides |
An einem ungewöhnlich heißen Sommertag ermordet die brillante Malerin Alicia Berenson ihren Ehemann Gabriel mit fünf Schüssen in den Kopf und schneidet sich anschließend die Pulsadern auf. Eine Tat, die sich niemand erklären kann und die Alicia selbst nicht erklären will. Denn die Malerin schweigt beharrlich und wird aufgrund der Umstände vor Gericht als psychisch krank eingestuft. Seitdem fristet sie ihr Dasein in der geschlossenen Psychiatrie, wo sie mit starken Medikamenten ruhiggestellt und behandelt wird. Von dem Mythos um die stumme Malerin fasziniert, nimmt der forensische Psychotherapeut Theo Faber eine Stelle in ebendieser Klinik an, mit dem Ziel, Alicia Berenson bei der Bewältigung ihres Traumas beizustehen. Doch meint der erfahrene Therapeut es wirklich ernst oder verfolgt er vielleicht einen ganz anderen Plan?
Meine vollständige Meinung über den bis zum Schluss undurchsichtigen Psychothriller findet ihr hier.
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