"Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" von Jörg Maurer

Für ihre Weihnachtsfeier hat sich die legendäre Mordkommission IV um Kommissar Jennerwein etwas ganz Besonderes ausgedacht. Ein gemütliches Beisammensein hoch in den Bergen mit einem Feuer am Kamin, lustigen Geschichten und leckerem Glühwein, der sie ordentlich in Stimmung bringt. Doch kaum hat das Hüttengaudi begonnen und Jennerwein die erste Anekdote aus seiner Schulzeit erzählt, muss er erkennen, dass ein Attentäter unter den Gästen ist. Und ohne, dass er es verhindern kann, befinden sich schon bald alle Anwesenden in Gefahr, während Jennerwein auf ungewöhnliche Weise die lebensgefährliche Situation zu meistern versucht.

"Im Schnee wird der Tod nicht kalt" ist der elfte Fall mit einem arg verschnupften Kommissar Hubertus Jennerwein und seinem Team, das schon einige Verbrecher zur Strecke gebracht hat. Schon allein deshalb wird es endlich Zeit, sich privat besser kennenzulernen, was am Besten während einer zünftigen Weihnachtsfeier geht. Aber nicht nur Jennerwein und seine Kollegen finden sich am ersten Weihnachtsfeiertag in der idyllisch gelegenen Berghütte ein. Auch der abtrünnige Stengele ist dabei sowie die Gerichtsmedizinerin mit ihrem neuen Freund und Polizeioberrat Dr. Rosenberger, der einen Überraschungsgast angekündigt hat. Eine bunte Truppe, die beste Unterhaltung verspricht, während draußen im Schnee einige weitere Gestalten zugange sind.

Die zu einem unvorhersehbaren Drama führenden Ereignisse werden aus verschiedenen Erzählperspektiven heraus und in mehreren Handlungssträngen erzählt. Wobei die katastrophalen Ereignisse in der Berghütte und Jennerweins zum Besten gegebener Stinkbombenfall den Hauptteil bestreiten. Darüber hinaus gibt es jede Menge Überraschungen, eine ordentliche Portion Klamauk und einige skurrile Gestalten. Wie auch eine Plätzchenlieferung von den legendären Graseggers oder einen im Stich gelassenen Ehemann, der im Biersud zu ertrinken droht. Eine wunderbar unterhaltsame Mischung, die einen Kriminalfall beschert, der es in sich hat und um interessante Informationen zu verschiedenartigen Mordmethoden, bekannten Bombenlegern und explosiven Pulvermischungen ergänzt worden ist.

Fazit:
Ein typischer Jennerwein. Abwechslungsreich, humorvoll und wunderbar originell. 

Kommentare:

  1. Das hört sich aber mal gut an. Von seinem letzten Krimi "Am Abgrund lässt man gern den Vortritt" war ich ja ziemlich enttäuscht.
    Erstaunlich, wie viele Bücher der Jörg Maurer in kurzer Zeit schreibt ...
    LG
    Sabienes

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  2. Jörg Maurer hat aber auch eine ganz besondere Art, seine Krimis zu schreiben. Diesmal mochte ich die Nebenhandlung sogar ein wenig mehr, als die Haupthandlung. Auf jeden Fall ist er ein fleißiger Autor und das ist auch gut so. :)
    Liebe Grüße
    Thea

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