"Glaub nicht, es sei vorbei" von Carlene Thompson

Die frischgebackene Krimiautorin Rebekka Ryan kehrt nach einem Anruf in die Heimat zurück, weil sie ihrer an Krebs erkrankten Tante beistehen will. Doch kaum ist sie dort angekommen, wird sie von einer Vision heimgesucht und kracht mit ihrem Auto gegen einen Baum. Denn das, was sie noch am Steuer sitzend gesehen hat, katapultiert sie in eine grauenvolle Zeit zurück, als ihr Bruder Jonnie während einer Entführung starb. Nur dass diesmal der gefesselte und geknebelte Junge nicht ihr Bruder ist, sondern ihr Großcousin Todd. Von nun an tut Rebekka alles dafür, ihn zu retten und setzt sich dafür nicht nur kräftezehrenden Visionen aus, sondern begibt sich auch in höchste Gefahr.

"Glaub nicht, es sei vorbei" ist der siebente Kriminalroman der US-amerikanischen Autorin Carlene Thompson, der mit einer gut funktionierenden Mischung aus Verbrechen, Mystik und romantischer Lovestory kurzweilig zu unterhalten versteht. Dabei wird der Leser gleich zu Beginn mit einem Verbrechen konfrontiert, das eine ganze Stadt in Aufruhr versetzt und das verantwortlich für eine Reihe an weiteren Morden ist. Denn neben einem geistig zurückgebliebenen Mann wird auch die Besitzerin einer Apotheke mit dem Tode bestraft, weil beide zu Zeugen mysteriöser Vorkommnisse geworden sind. Aber auch Rebekka gerät in den Fokus eines zu allem entschlossenen Mörders hinein, nur dass sie neben ihrem treu ergebenden Schäferhund Sean auch den aus ihrer Familie stammenden Polizeichef Bill und einen in sie verliebten Arzt an ihrer Seite hat.

Das sich stetig entwickelnde Geschehen wird überwiegend aus der Perspektive der Hauptfigur Rebekka erzählt, die den Leser quasi aus erster Hand an ihren Visionen teilhaben lässt. Aber nicht nur sie steuert wichtige Informationen zu den Umständen der Entführung und zur Ergreifung des Täters bei. Auch einige weitere Figuren erhalten die Chance, ihre Sicht der Ereignisse darzustellen und über hilfreiche Details zu berichten. Vor allem dadurch hat die Autorin es geschafft, immer wieder neue Wendungen in die Handlung einzubauen und eine Atmosphäre zu schaffen, die angefüllt von der Sorge um einen kleinen Jungen ist.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Kriminalroman mit mystischem Einschlag, der durch seine wendungsreiche Handlung schnell weggelesen ist.

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