Montag, 15. Februar 2016

Die Flut hat mich mitgerissen

Ich bin schon seit Langem ein Fan des deutschen Thriller-Autors Arno Strobel, der mir bereits mit "Das Skript" oder "Der Sarg" Gänsehaut bescherte. Ein Meister seines Fachs, der die Gratwanderung zwischen psychologischem Spannungsaufbau und atmosphärischer Dichte wunderbar beherrscht und nicht nur seine Figuren in die Hölle schickt. Nein, auch seinen Lesern mutet er Einiges zu, wenn er sie bei grausam verübten Morden als Zuschauer agieren lässt. Deshalb ist es gar nicht gut, als Storbels Leser mit viel Fantasie und einem zarten Gemüt gesegnet zu sein. Hier sind Härte und Durchhaltevermögen gefragt, oder wie in seinem neuesten Fall, eine gute Kombinationsgabe. Denn besitzt der Leser diese nicht, wird er einen Roman lang an der Nase herumgeführt, muss um das Leben von harmlosen Urlaubern bangen und wird regelrecht von einer Flut an Lügen mitgerissen. Fazit: unbedingt lesen oder hören!
Meine Meinung zum Buch findet ihr hier.

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